Special zum Bundesliga-Start

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Am Freitag eröffnen Bayern und Hertha die 57. Bundesliga-Saison. Gibt’s erneut ein enges Titelrennen? Inklusive Überraschungsmeister? Wer drängt in die Top-4? Und welche Rolle spielen die Liga-Neulinge?

Titelkampf: Bayern vs. Dortmund

Die Meisterschaft führt wohl wieder nur über den FC Bayern. Die Vorsaison war eher eine Übergangssaison, um Robbery & Co gebührend zu verabschieden. Das gelang: Der FCB machte 9 Punkte auf den BVB wett, fuhr zum Pokalfinale nach Berlin und holte am Ende das Double. Nun sollte in diesem Sommer eine nie dagewesene Transferoffensive starten. Herausgekommen ist bislang wenig. Nach den Abgängen von James, Hummels und Robbery wirkt der Kader jetzt, kurz vor Saisonstart, vergleichsweise schwächer aufgestellt – und extrem dünn. Trotzdem: Wer 7 Mal in Folge Meister wird, kann das auch ein 8. Mal schaffen.

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Dortmund hat das geschafft. Also nicht in Folge, aber insgesamt. Und jetzt plant der BVB den 09. Meistertitel der Vereinsgeschichte: „Wir wollen Meister werden!“ So etwas hat man aus Dortmund lange nicht gehört. Nicht mal inmitten der Vorsaison, nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft. Was hat sich verändert? Letztlich fehlten nur 3 Punkte zum ersten Meistercoup seit 2012, zudem wurde der Kader mit Hummels, Brandt, Hazard, Schulz nochmal verstärkt, vor allem in der Breite. Auch die Vorbereitung schürt schwarz-gelbe Meisterhoffnungen: Der BVB gewann alle Testspiele, unter anderem gegen Liverpool und Udinese – und den Supercup gegen die Bayern…

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Mögliche Überraschungsmeister: Leipzig und Leverkusen

Die Rangnick-Bullen eroberten in der Vorsaison den 3. Platz, dank bewährter Mittel: aggressives Pressing, schnelles Umschaltspiel. Beides hat auch der neue Trainer im Repertoire. Julian Nagelsmann wechselte nach 3 erfolgreichen Hoffenheim-Jahren nach Leipzig, will dort zusätzlich das Spiel mit Ball forcieren. So soll die RB-DNA zwar erhalten, aber kontinuierlich weiterentwickelt werden. Und das könnte noch einige Zeit dauern, zumindest die Testspiele brachten nicht immer das gewünschte Resultat, auch der 3:2-Pokalsieg in Osnabrück war eher wacklig.

Eine ergebnistechnisch noch schlechtere Vorbereitung hat Leverkusen hinter sich: nur ein Sieg in 8 Testspielen. Das lässt aufhorchen, schließlich muss Peter Bosz noch nachweisen, dass sein riskantes Offensivkonzept langfristig in der Bundesliga funktioniert. In Dortmund hatte er nur anfänglich Erfolg, ein ähnlich toller Start gelang ihm in Leverkusen: Er kam in der Winterpause und führte die Werkself von Rang 9 in die CL-Ränge. Falls Bayer an die furiose Rückrunde anschließen und RB die neue Spielidee schnell verinnerlichen kann, sind beide Teams klare Top-4-Kandidaten – vielleicht sogar Top-Top-4.

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Alles neu im Verfolgerfeld: Gladbach, Wolfsburg, Frankfurt

Marco Rose hat Stallgeruch. Nicht, dass er schon mal für die Gladbacher Fohlen tätig gewesen wäre, aber er kommt von den Bullen aus Salzburg. Auch Oliver Glasner war einst dort angestellt, als Co-Trainer von Roger Schmidt. Dann ging er beim LASK seinen eigenen, sehr erfolgreichen Weg, jetzt trainiert er die Wölfe. Und bei den Adlern aus Frankfurt steht mit Adi Hütter ebenfalls ein Ex-Bulle an der Seitenlinie, der ab sofort ohne seine Büffelherde auskommen muss. Tierisch viel los bei den 3 Verfolgern, die – sofern sie mit den Umwälzungen zurechtkommen – alle das Zeug dazu haben, die Top-4 anzugreifen.

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Die Neuen: Köln, Paderborn, Berlin

Der absolute Neuling heißt Union Berlin. Die Eisernen zogen via Relegation als 56. Verein in die Bundesliga ein, 56 Jahre nach deren Premierensaison. Erster BuLi-Meister war damals der 1. FC Köln, der jetzt als Zweitliga-Meister den direkten Wiederaufstieg geschafft hat. Der SC Paderborn wiederum ist der Inbegriff einer Fahrstuhlmannschaft: Ab 2015 von der 1. über die 2. runter in die 3. Liga, von dort ging’s ebenso schnell wieder hoch ins Oberhaus.

Das gemeinsame Ziel der 3 Aufsteiger lautet: Klassenerhalt. Paderborn gilt als erster Abstiegskandidat, Union als zweiter, holte daher ein Dutzend Neuzugänge an die Alte Försterei, darunter die BuLi-erfahrenen Ujah, Subotic und Gentner. Köln könnte am ehesten dem Abstiegskampf frühzeitig entkommen, hat aber das härteste Auftaktprogramm: In den ersten 5 Spieltagen warten Wolfsburg, Dortmund, Gladbach und Bayern – da könnte die Aufstiegseuphorie in der Domstadt schnell verfliegen…